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Glaube

Es gibt da eine Sache über die ich hier reden möchte. Diese Sache leigt mir schon seit langer Zeit auf dem Herzen.

Vor 5 Jahren habe ich mich bekehrt und mein Leben dem Herrn Jesus übergeben. Mein Leben hat sich damals verändert. Ich war verliebt in den Herrn und suchte nach Möglichkeiten ihm zu dienen. Ein Sprichwort sagt: "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg". So habe ich angefangen einen Hauskreis zu leiten und besuchte auch eine gemeindeeigene Bibelschule. Ich brachte es zu einigem Ansehen und hatte die Stellung der rechten Hand des Pastors.

Doch dann gescha etwas vorauf ich nicht vorbereitet war. Das hat mich im wahrsten Sinne des Wortes umgehauen. Wegen einer Kleinigkeit wurde ich vor die Entscheidung gestellt entweder alles, was mein Pastor sagt ohne zu hinterfgagen zu erfüllen oder mir eine andere Gemeinde suchen. Diese Forderung löste in mir eine trotzreaktion aus, denn die Forderung widersprach so ziemlich allem, was ich bis dahin von Gott gelernt hatte.

Zugegeben ich wollte die Gemeinde mehrmals verlassen, ich habe ernsthaft darüber nachgedacht und auch darüber gebetet. Mein Verstand sagte mir, ich solle gehen solange noch nichts schlimmes passiert ist. Eine Stimme in meinem Herzen sagte mir ich solle bleiben. Also blieb ich und versuchte demütig und gehorsam zu sein. Da die Situation nach und nach für mich immer unerträglicher wurde suchte ich in der Hoffnung auf Verständnis und Besserung das Gespräch mit meinem Pastor.

Leider haben diese Gepräche genau das gegenteil von dem bewirkt, was ich mir erhofft hatte. Diese Gespräche waren nicht nur kontraproduktiv, sondern haben mich auch tief verletz. In letzter Konsequenz und aus Mangel an Kraft und Lust weiter diese Fars mitzuspielen trat ich von meinem Posten in der Gemeindeleitung zurück. Seit dieser Zeit habe ich nicht nur keine Menschen mehr in meine Gemeinde eingeldaen, weil ich es vermeiden wollte sie einer Irrlehre auszusetzen, sondern bin innerlich immer mehr von Gott abgewichen.

Heute, nachdem ich nun 5 Jahre gläubig bin, muss ich zu meiner Schande feststellen, dass ich von Gott genauso weit weg bin, wie vor meiner Bekehrung. Die Verletzung und der Schmerz haben alle Liebe zu dem Herrn und zu den Menschen in mir erstickt. All mein Denken dreht sich nur um meinen Schmerz. Ich hatte keinen Antrieb, keinen Willen mehr den richtigen Weg zu gehen, obwohl ich von Zeit zu Zeit vor Augen hatte. Stattdessen lief ich weg und verfiel wieder in meine alten Verhaltensmuster.

Doch gibt es Hoffnung! Treu ist der, der mich berufen hat. Gott hat mich nicht verlassen und mich auch nicht fallen lassen, hat mich nicht verleugnet als ich nicht mehr der Norm entsprach, trozig und eigewillig war. Er hält zu mir, auch wenn ich nicht mehr zu ihm halte. Es ist so wunderbar so einen Gott zu kennen und sein Sohn zu sein. Ich mus sagen ich liebe ihn vom ganzen Herzen.

 

 

23.1.07 16:48


In der Bibel heist es: "Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht"(Heb.11:1).

 

Diese Definition vom Glauben besagt, dass der Glaube nicht auf einer Garantie oder auf einer Sicherheit durch eine Beweisbarkeit beruht, sondern auf einer festen Zuversicht auf das, was man hofft.

Jeder von uns hat Hoffnungen. Jeder von uns kennt Enttäuschungen. Die Herausforderung ist die feste Zuversicht nicht zu verlieren. Für jemanden, der oft enttäuscht worden ist, kann die feste Zuversicht darin bestehen, dass nicht seine Hoffnungen, sondern die schlimmsten Befürchtungen eintreffen.

Ich möchte nun darüber reden wie ich bzw. du diese feste Zuversicht erlangen und vielleicht sogar trainieren können. Was kann uns die Kraft verleihen einen Trotzkopf  zu  entwickeln, der nicht bereit ist vor der Entäuschung zu kapitulieren, der bereit ist zu hoffen auch in Zweifeln?

 

Wenn du Fragen hast, eigene Erlebnisse  mitteilen möchtes oder Worte der Ermutigung hast, dann bitte ich dich um dein Kommentar.

 

 

19.1.07 21:49





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